
Andreas
Resch – musikalische Biographie
Andreas
Resch wird 1965 in München als Sohn zweier Architekten geboren.
Im Alter von sieben Jahren schenken ihm seine Eltern ein
Klavier und legen damit den Grundstein für seine bemerkenswerte
musikalische Entwicklung. Zu Anfang genießt er eine typische
klassische Klavier-Ausbildung. Doch schon als Teenager möchte
er diese engen Grenzen sprengen und nimmt Unterricht beim
amerikanischen Pianisten Dave Apter, der ihn mit unkonventionellen
Improvisationstechniken aus dem Jazz in Berührung bringt.
1987
siedelt Andreas von München nach Düsseldorf, um an der Düsseldorfer
'Robert Schumann Hochschule' Musik und Tontechnik zu studieren.
Noch während des Studiums gründet er zusammen mit zwei Kommilitonen
ein Projekt für Avantgarde-Musik. Das Trio experimentiert
mit Industrie-Geräuschen und elektronisch veränderten Orchester-Klängen
und macht sich in der damaligen Industrial-Szene einen Namen.
Schon während dieser frühen Schaffensphase kristallisiert
sich der typische 'Andreas Resch Sound' heraus: ein futuristischer
postmoderner Stil, der durch seine Progressivität und Andersartigkeit
zum originellen Markenzeichen wird.

Mit
Genre-typischer Filmmusik für fiktive Filme veröffentlicht
er 1995 unter dem Namen 'Loi Interceps' das Album 'Music
For Movies'. Ein Jahr später, 1996, komponiert er 'Requiem',
eine Mischung aus orchestraler und elektronischer Musik,
das 2004 beim italienischen Label 'Amplexus' erscheint.
Seit
Mitte der 90er Jahre arbeitet Andreas Resch auch verstärkt
als Auftrags-Komponist und schreibt Filmmusik, Werbemusik,
Theatermusik und Soundtracks für Webseiten, Fernsehen und
Computerspiele. Die Liste seiner Auftraggeber beinhaltet
mittlerweile einige bekannte Namen wie z.B. Wilkinson, Telekom,
Esso, die Grünen, ZDF, VW und das Düsseldorfer Kom(m)ödchen.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Vertonung einer
ganzen Serie von Kinospots für die Westdeutsche Zeitung,
von denen einer mit einem Eintrag im 'Jahrbuch der Werbung'
ausgezeichnet wird.
Auch
werden außergewöhnliche Aufträge, wie die
avantgardistische Vertonung für die interaktive Videoinstallation
'Die Antwortmaschine' von 3-D-Künstler Thomas Junk oder
die hochmoderne 'Clicks and Cuts'-Vertonung für den
Internetauftritt von Storyboards
an Andreas Resch herangetragen. Die Zusammenarbeit mit Regisseur
Stefan Scheer erweist sich als besonders fruchtbar. Für
dessen Underground-Spielfilm 'Der Westen' komponiert er
1999 einen aufwendig produzierten postmodernen Soundtrack.
Diese Zusammenarbeit setzt sich bis heute effizient fort:
zuletzt schreibt Andreas für Stefan Scheers Retro-Computer-Game
Rufus
Drake – Reshaping The Future die unverwechselbare Titelmusik.
Ab
2004 komponiert er Bühnenmusik für die Theaterproduktionen
'Kopfüber', 'Oktoberfest' und 'Neues von Gestern' des
Düsseldorfer Kom(m)ödchens, eines der bekanntesten und traditionsreichsten
Theaterhäuser Deutschlands.

Nach
zahlreichen Auftragsarbeiten konzentriert sich Andreas Resch
auch wieder auf eigene Projekte und gründet zusammen mit
Gast-Sängerin Kerstin Hermes die Band Stereoplasma.
Nach intensiver Auseinandersetzung mit Glitch Music kreiert
Andreas den typischen Stereoplasma-Sound: eine Mischung
aus Clicks and Cuts, Easy Listening, Minimal Techno, Filmmusik,
Ambient, Pop und seiner eigenen unverwechselbaren Handschrift.
Im April 2007 erscheint das erste Stereoplasma Album 'Beta
Version' auf dem japanischen Kultlabel 'Progressive Form'.